Aurelia Hale Books
Zu nah, zu schön, zu griechisch
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»Ich würde dich gerne wiedersehen.«
»Du willst mich nicht lieber mit Anstand verabschieden, bevor es kompliziert wird?«
»Zu spät«, sagte er schlicht.
Zu nah, zu schön, zu griechisch
»Ich bring dich zurück.«
Liz hob eine Braue, der Blick halb ernst, halb spöttisch. »Wer hätte das gedacht… Du hast eine Schwäche für Etikette.«
Er lachte leise – dieses rau-warme Lachen, das direkt unter ihre Haut ging. »Besser spät als nie.«
Zu nah, zu schön, zu griechisch
Seine Reaktion war noch unmittelbarer. Ein Beben, kaum merklich, aber spürbar unter ihren Lippen.
»Was war das?«, murmelte sie gegen seine Haut, amüsiert.
»Nichts«, presste er hervor – doch seine Stimme verriet ihn.
Liz hob den Kopf, ihre Augen blitzten. »Ist das so eine Stelle, ja?«
Ein raues Lachen entkam ihm, ehe er sie wieder enger an sich zog. »Ja … das ist so eine Stelle.«
Zu nah, zu schön, zu griechisch
»Und dann kamst du – mit diesen Augen, mit deinem Charme – und plötzlich wusste ich nicht mehr, wer ich bin.«
Er sah sie an. »Dann liegt’s daran? Daran, wie ich aussehe?«
»Nein … Ja. Vielleicht.«
Er schwieg einen Moment, ließ den Blick aufs Meer gleiten, schüttelte dann langsam den Kopf. »Ich hätte nie gedacht, dass das mal ein Problem wird.«
Zu nah, zu schön, zu griechisch
Eine Insel. Ein Sommer. Ein Ort, der alles verändert.
„Es hatte sich angefühlt wie ein Zuhause. Und sie wusste, während sie auf das Meer hinausblickte, das irgendwo hinter dem Nebel lag: Sie liebte diesen Ort.“
Auszug aus Kapitel 16